Round Table14. Dezember 2010

August Ruhs Psychoanalytiker, Peter Weibel Medientheoretiker, Anton Zeilinger Experimentalphysiker, Robert Pfaller Philosoph

Unmöglichkeit der Wirklichkeit

Es diskutieren:
AUGUST RUHS Psychoanalytiker
PETER WEIBEL Medientheoretiker
ANTON ZEILINGER Experimentalphysiker

Moderation:
ROBERT PFALLER Philosoph

August Ruhs, Univ.-Prof., Dr.med., Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Psychoanalytiker (IPV), Gruppenpsychoanalytiker, Psychodramalehrtherapeut. Leiter der Univ.-Klinik für Psychoanalyse und Psychotherapie der Medizinuniversität Wien. Vorsitzender des Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse sowie der „Tiefenpsychologisch-psychoanalytischen Dachgesellschaft“. Mitbegründer und Vorsitzender der "Neuen Wiener Gruppe/Lacan-Schule", Mitherausgeber der Zeitschrift "texte. psychoanalyse. ästhetik. kulturkritik". Zahlreiche Publikationen sowie Übersetzungen aus dem Bereich der klinischen, theoretischen und angewandten Psychoanalyse.
Veröffentlichungen u.a.:
Der Vorhang des Parrhasios. Schriften zur Kulturtheorie der Psychoanalyse, herausgegeben von Robert Pfaller (Wien: Sonderzahl, 2003) Unbewusstes Inszenieren. Symptom-Werk-Leben, (Hg.) August Ruhs und Walter Seitter (Wien: Sonderzahl, 2007) Lacan. Eine Einführung in die strukturale Psychoanalyse (Wien: Löcker, 2010)


Peter Weibel ist Professor für Medientheorie an der Universität für angewandte Kunst in Wien und Vorstand des ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Künstlerischer Leiter der Ars Electronica in Linz (1986-1995), Gründer des Instituts für Neue Medien an der Städelschule in Frankfurt (Leitung 1989-1995), Kommissär des österreichischen Pavillons auf der Biennale von Venedig (1993-1999), Künstlerischer Leiter der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum Graz (1993-1998), Künstlerischer Leiter der Biennale von Sevilla 2008 sowie der Biennale von Moskau 2011. Auszeichnungen u.a.: Dr. h.c. University of Art and Design Helsinki, ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste München, Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, Officier dans l'Ordre des Arts et des Lettres (Frankreich).
Veröffentlichungen u.a.:
Making Things Public. Atmospheres of Democracy, (Hg.) Bruno Latour und Peter Weibel (Cambridge/Mass.: MIT Press, 2005) Peter Weibel. das offene werk 1964-1979 (Ostfildern: Hatje Cantz, 2007) Buffalo Heads, (Hg.) Woody Vasulka und Peter Weibel (Cambridge/Mass.: MIT Press, 2008)


Anton Zeilinger ist Professor für Experimentalphysik an der Universität Wien und Wiss. Direktor am IQOQI. Frühere Professuren und Gastpositionen u.a. in München, Cambridge (Mass.), Berlin, Melbourne, Paris, Oxford, Innsbruck, Linz und Grenoble. Advisor der dOKUMENTA(13), Kassel 2012. Initiator des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation IQOQI der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, des Institute of Science and Technology of Austria in Maria Gugging und der Internationalen Akademie Traunkirchen. Auszeichnungen u.a.: Dr. h.c. Gdansk und Berlin, Prof. h.c. University of Science and Technology of China, Wolf-Preis (Israel), Newton Medal (GB), King Faisal Preis (Saudi Arabien), Mitglied u.a. der Académie des Sciences de l'Institut de France, der Deutschen Akademie Leopoldina, der Berlin-Brandenburgischen, der Slowakischen und der Österreichischen Akademien der Wissenschaften, sowie der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste.
Veröffentlichungen u.a.:
Dance of the Photons (New York: Farrar, Straus, Giroux, 2010) Einsteins Spuk (München: Bertelsmann, 2005) Einsteins Schleier: Die Neue Welt der Quantenphysik (München: C.H. Beck, 2002) The Physics of Quantum Information (Mitherausgeber), (Berlin: Springer, 2000


Robert Pfaller ist Professor für Philosophie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Gastprofessuren u. a. in Amsterdam, Berlin, Chicago, Oslo, Strasbourg, Toulouse, Zürich. Gründungsmitglied der Wiener Forschungsgruppe für Psychoanalyse stuzzicadenti. 2007 ausgezeichnet mit dem Preis „The Missing Link“ des Psychoanalytischen Seminars Zürich.
Veröffentlichungen u. a.:
Ästhetik der Interpassivität (Hamburg: philo fine arts, 2008). Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft. Symptome der Gegenwartskultur (Frankfurt/M.: Fischer, 2008) (Hg.) Schluss mit der Komödie! Über die schleichende Vorherrschaft des Tragischen in unserer Kultur (Wien: Sonderzahl, 2005) Die Illusionen der anderen. Über das Lustprinzip in der Kultur (Frankfurt/M.: Suhrkamp, 2002)

Info

Seminarraum B, Dachgeschoss
Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Weitere Aktivitäten

Vortrag

Sabine Folie

Rendezvous mit dem Kustos.

23. Mai 2017, 10 Uhr